33. Pfingstturnier in Plaue

Am 30.5 fand das 33. Plauesche Schnellschachturnier statt. Ein Turnier, wo mit einer Bedenkzeit von 15+0 gespielt wurde und was später noch zu einem kleinen und einem großen Drama führen wird (Es wurde mit analogen Uhren gespielt was bei einer Person zu ganz schön großen Problemen geführt hat).

Man hat in einem kleinen Einkaufszentrum gespielt. Es wurde mit René, Dave, Nils und Tigran eine 300 Kilometer Fahrt bestritten, wo gesungen (Voulez Vous von ABBA),diskutiert und die Ziele grob von jedem einzelnen festgelegt wurden. Nils und Dave wollten vorne landen und René und Tigran wollten eher im Mittelfeld mit ungefähr 4 Punkten landen.

Gurkentruppe vom PSV in Schwarz

Als unsere 4 PSV Vertreter ankamen, wurde direkt der Blick von einem Mitglied auf die Fleischerei gerichtet, wo satte 50€ ausgegeben wurden. Kurioserweise wurde bei der Eröffnung der Bratwurststand erwähnt der nun aufmachen soll.

Das kuriose daran war eben das es 10:30 Uhr war und der Stand um 12:30 Uhr schließen würde. Da René aber Thüringer ist, konnte er uns aufklären und sagte zu uns, das dies in Thüringen Gang und Gebe wäre.

Es waren 50 Teilnehmer in diesem Schachturnier. Angeführt wurde die Liste von FM Bernd Baum vom SK Marburg 1931. Nils und Dave waren auf Rang 9 und 7 vertreten, während René und Tigran auf Rang 35 und 37 vertreten waren.

Nun konnte das Turnier beginnen…
Kommen wir zuerst zu unserem Dr. Dave Möwisch. Dieser hat die erste Runde gegen eine rund 1680 DWZ nach Kämpfen und Ringen gewinnen können. Es folgten leider 2 Niederlagen. In der 4. Runde wurde Dave dann gegen René gepaart. René konnte Dave mit einer leckeren Bratwurst bestechen. Es wird sich auf ein Remis geeinigt.

Anschließend ist Dave noch einmal siegreich. Danach folgen 2 Niederlagen. Am Ende werden noch mal alle Kräfte gebündelt und die letzten 2 Spiele werden gewonnen was ihn auf 4,5 Punkte bringt und ihn Platz 26 beschert. Leider war dies nicht ganz sein Turnier, aber er wird sicherlich bei den nächsten Turnieren wieder besser abschneiden können.

Als nächstes sprechen wir über Tigran. Tigran hatte einen katastrophalen Start hingelegt. In der ersten Runde wurde er von einem Jugendlichen mit einer DWZ von 1982 DWZ komplett zerlegt. Die Runde darauf konnte souverän gegen eine 820 DWZ gewonnen werden.

Die dritte Runde war ein Auf und Ab der Gefühle. Tigran wählte eine solide Antwort auf die Caro Kann Variante, wo Tigran im Mittelspiel zwischenzeitlich einen Bauern gewinnen konnte, der ihm aber relativ schnell wieder abgezogen wurde. So kam er in ein Turmendspiel, wo Tigrans Gegner einen Bauern mehr hat, aber Tigran einen Freibauer am Rand hat was sehr gute Remischancen bietet.

Es wurde ja am Anfang ein Problem angesprochen und dieses war, das Tigran diese Uhr nicht richtig lesen konnte und dieses Blättchen, was ab irgendeinem Punkt fällt, nicht wirklich beachtet hat. Und wie es kommen musste, verliert Tigran plötzlich auf Zeit und verliert die Partie. Die 4. Runde war hart umkämpft, aber auch die verlor er. Also ging es schonmal richtig schlecht ins Turnier los.

Doch danach kam der Wille und Mut in ihm hoch und besiegte einen wertungslosen Gegner, 2 1860er und einen 1900, weswegen er auf einmal bei 5/8 stand, was er nach seinem unfassbar schlechten Start nicht gedacht hätte.

So ging es auf in die letzte Runde gegen Robin Jacobi von SV Empor Erfurt. Tigran hatte wegen Robin Jacobis Zahl und dem Fakt das er die Nummer 2 des Turniers war sehr wenig Hoffnungen.

Tigran gegen Robin Jacobi in Runde 7

Doch es kam dazu, das Tigran und Robin Jacobi 20 Minuten lang eine ausgeglichene Partie gegeneinander gespielt haben. Nur das große Problem war die Zeit von Tigran, was ab irgendeinem Punkt dazugeführt hat, das Tigran 3 Bauern einstellte und dann folgerichtig aufgab. Trotzdem war es ein tolles Turnier von Tigran und er landete auf Platz 22.

Der PSV bei der Analyse über die Ergebnisse:

Kommen wir nun zum Fahrer René. Dieser ist ja gebürtiger Thüringer, weswegen er den einen oder anderen bei diesem Turnier kennt und nette Gespräche mit den Thüringern führt.

Die erste Runde verlor René leider schon nach 6 Zügen, weil er seinen Turm in der gegnerischen Läuferdiagonale stehen gelassen hat. René musste zu Kräften kommen, deswegen gab es eine schöne Bratwurst. Die zweite Runde konnte gegen einen Senior gewonnen werden, die Dritte gab es ein Remis. Wie schon angesprochen gab es dann in der vierten Runde den Doktor vor die Flinte, wo sich beide auf Remis einigten.

In der 5. Runde gab es ein umkämpftes Turmendspiel, was ebenfalls zum Remis führte, wo in der 6. Runde sich schon vor dem Spielen auf Remis geeinigt wurde. Die 7. Runde hat es René leider noch einmal erwischt, wonach er aber noch gegen einen Senioren gewinnen konnte. Die letzte Runde wurde René nach seinen Angaben von einer 1400 völlig überspielt, was dann zu einem Endergebnis von 4/9 führte. Das Resultat war der 32. Platz, was für ihn keine Schande, war er aber sich schon noch einen halben Punkt mehr gewünscht hätte.

Zum Schluss wollen wir auch darüber berichten, wie unser Vizepräsident Nils Werthmann das Turnier abgeschlossen hat. Er begann mit 2 überzeugenden Siegen und einem Remis in der dritten Runde. Danach hat er leider gegen einen Erwachsenen mit einem Kuscheltier an der Seite verloren, er während der Partie ständig brummte.

Danach wurde eine starke Serie von 4 Siegen gegen stärkere Gegner und den späteren Turniersieger. Nils war vor der 9. Runde mit seinem Gegner der einzige, der 6,5/8 vorzuweisen hatte.

Es waren aber noch 6 andere Spieler Nils und Markus Sauer auf den Fersen, weswegen jeder eigentlich dieses Turnier zu dem Zeitpunkt gewinnen könnte. Er einigte sich mit seinem Gegner relativ schnell auf Remis, weil er nicht damit rechnen würde, das alle 3 Partien mit einem Sieger gekürt werden würden, sondern sich mindestens ein Brett miteinander friedlich trennen würde. Dem war leider am Ende nicht so und Nils wurde von den 4 Leuten mit 7 Punkten auf den 4. Platz, was natürlich für ihn selber extrem ernüchternd war.

Einen Herzlichen Glückwunsch wünschen wir Daniel Ahmed vom SV Motor Zeitz für den Turniersieg und natürlich allen anderen Teilnehmenden für die jeweiligen Platzierungen.

Gute Stimmung vor der Siegerehrung

Es gab jedoch noch eine erwähnenswerte Sache und diese war das wir den 3. Platz unter den ganzen Vereinen vor Ort wurden und wir dadurch uns eine Flasche Sekt und eine Urkunde ergattern konnten. Einen Herzlichen Glückwunsch noch an den Ilmenauer SV und die SG Arnstadt für Platz 1 und 2.
Außerdem gab es ebenfalls für jeden Teilnehmer noch einen Sachpreis, weswegen wir noch ein paar schöne Sachen mit nach Potsdam nehmen konnten.

Das war die diesjährige Ausgabe von dem Plaueschen Schnellschachturnier. Ich bin mir ziemlich sicher das wir nächstes mit der selben Truppe oder auch mit anderen Gesichtern aus unserem Verein antreten können und wieder alles geben können.

Wir möchten noch dem ESV Plaue für die ganz tolle Organisation, das nette Personal,das Catering und dem schönen Ambiente danken.

Vielen Dank für diese tolle Organisation!

Tigran Kramer

Potsdamer Sommeropen 2026 -Deja vu am Brett

Die eine Stunde vor Rundenbeginn ist wie die ruhige Stunde des Sonnenaufgangs am Meer. Wenn man allein und doch gemeinsam vom Tosen der Wellen umgeben am Strand sitzt.

Nur, das man hier beim Catering sitzt. Es ist 8.00 Uhr morgens. Die Spieler sind noch nicht da, werden aber bald eintreffen. Der Spielsaal ist angerichtet, die Uhren gestellt, die Auslosung hängt aus. Das Catering hat Kaffee gekocht, die Mettbrötchen (mit Butter!!!) sind geschmiert. Zeit, für die Schiris und das Catering mal durchzuatmen und die Stille zu genießen, ehe der stürmische Tag losgeht.

Tag 3 – bisher verlief es harmonisch. Keine Streitfälle, was zweifellos auch an den Schiedsrichtern liegt. Die einfühlsam sind und mögliche Konflikte schon früh entschärfen. In dem sie böse gucken und klare Grenzen aufzeigen (Nils, sieht aus wie ein schüchterner Quarterback), indem sie mit sanfter Stimme diplomatisch mit den Spielern reden (Paul der einfühlsame Schiri) oder mit einer Mischung aus Nonchalance und weiblicher Intuition reagieren (Ina, die gute Seele des Backoffice).

Ina die Gand Dame des Schiribüros

Gespielt wurde natürlich auch. So mancher dürfte ein Deja Vu am Schachbrett erlebt haben. So gab und gibt es viele Vereinspaarungen. So jammert der Vereinsnachwuchs, er habe schon den 3. PSVler hintereinander bekommen. Der Autor dieser Zeilen spielt am Nachmittag eine Partie bis zum 14. Zug nach, die er schon mal zwei Tage zuvor gespielt hatte. Nur mit dem Ergebnis, dass der Gegner diesmal besser Schach spielen konnte.

Nun wird es vor der letzten Runde spannend, wer wird das Turnier gewinnen? Am dritten Spieltag wurde jedenfalls ordentlich durchgemischt. Es gibt keinen Spieler mehr mit einer weißen Weste. Die Tabelle führt ein Trio mit 5,5 Punkten an – FM Jasper Holtel gefolgt von CM Mirko Eichstaedt (vom PSV Mitte) und Valentin Udelnov (Potsdam Babensberg).

Dahinter gedenkt ein weiteres Trio mit jeweils 5 Punkten in den Titelkampf einzugreifen – CM Raphael Kracht, Adrian Faust (spielt das Turnier seines Lebens) und Niclas Rohde.

FM Johannes Tschernatsch verlor in der sechsten Runde auf Zeit gegen CM Mirko Eichstaedt. Da halfen auch die snackigen Reiskekse nix. Valentin konnte sich durch drei Siege in Folge wieder an die Spitze pirschen.

Spitzenpaarung heute ist FM Jasper Holtel gegen Valentin Udelnov. Aber wer weiß, vielleicht ist am Ende CM Mirko Eichstaedt, der gegen Niclas Rohde heran muss, der lachende Dritte.

Potsdamer Sommeropen 2026 – Brüder am Schachbrett

Tag 2 beim Potsdamer Sommeropen 2026. Die Spieler kommen so langsam in Stimmung, in Turnierstimmung. Und doch ist das halbe Turnier schon wieder um.

Zeit um mal einen Blick auf die Paarungen zu werfen, die teilweise doch recht kurios sind. Nehmen wir einmal diese beiden Herren:

Nein, das sind nicht Vater und Sohn. Aber wenn Weiß einen Blick über das Brett schaut, sieht Weiß seine Zukunft. Gleicher Bart, gleiche Frisur – da ist man modemäßig einer Meinung.

Und lustig sind auch diese beiden Spieler.

An Brett vier ergab sich ein Vereinsduell – zwei Kreuzberger aus dem gleichnamigen Berliner Schachverein kloppen sich hier um den Punkt. Kurios – beide Berliner Kreuzberger kommen aus Potsdam.

Aber auch der PSV hat so seine Vereinsduelle, zum Beispiel dieses hier.

Da fasst sich Weiß schonmal an die Stirn. Der Potsdamer Nachwuchs duelliert sich normalerweise Freitag am Trainingsabend. Nun ist es eben Freitagnachmittag. In gewohnter Weise wie sonst auch wird die Partie ausgeblitzt und man einigt sich man doch auf Remis. Da half es auch nichts, das der Turnierdirektor Strafen für ein Remis angedroht hat.

Aber was war denn an den anderen Brettern los? Vereinsduell am Brett 1 – CM Mirco Eichstaedt gegen Adrian Faust. Dieses Remis wurde nicht geschoben, sondern ausgekämpft. Mit einem Turm, einen Läufer und gleicher Bauernstruktur zieht man nur umher.

An Brett 2, 3 und 4 siegen die Favoriten FM Holtel, CM Kracht und FM Tschernatsch. Mit Niclas Rohde und Daniel Rose, ebenfalls beide 3 aus 3, melden weitere Kandidaten ihre Titelabsichten an. Valentin Udelnov dagegen giibt einen halben Punkt ab. Während andere Teilnehmer bereits äußerst interessiert nach dem Seniorenpreisen fragen, haben nach der 3. Runde noch 10 Spieler eine weiße Weste.

Nun beginnt es jedoch an der Spitze spannend zu werden. Denn da lichten sich die Reihen und da waren es nur noch 5 mit voller Punkteausbeute. Vorne liegt Daniel Rose mit einem Hauch an Buchholz-Vorsprung vor FM Jasper Holtel. Am dritten Turniertag bekommt es Daniel mit dem CM Eichstaedt zu tun, der bekanntlich alle Tricks kennt und die Stellungen der Gegner zumeist aushungert.

Jasper muss gegen Daniel Woithe ran. Dieser junge Mann kam einst vom Dorf, spielte in Leegebruch sein erstes Schachturnier und wurde dann rasch in Briesen heimisch. Vor Jahren einer der nettesten Vereine in Brandenburg, neben dem PSV Potsdam natürlich. Der Turnierdirektor und Schreiber dieser Zeilen muss es wissen, denn er war das auch. Daniel ist schachlich gesehen ein zähes Luder, das wird nicht einfach für den FM aus dem hohen Norden.

Mit FM Johannes Tschernatsch und CM Raphael Kracht treffen zwei Gegner aufeinander, die zumindest wertzahlmäßig auf Augenhöhe spielen. Raphael spielt im SF Brackel 1930 e. V. und war dort augenscheinlich mal Vereinsmeister. Das ficht Johannes erfahrungsgemäß nicht an, der im Nebenhobby auch ein passabler Skatspieler ist.

An den folgenden Brettern lauern mit Marcel Wienöbst, Valentin Udelnov, CM Mirko Eichstaedt und Carsten Kühne gleich vier Spieler mit 3,5 Punkten, die auf Ausrutscher der ersten Bretter warten. Mit den beiden letztgenannten beiden Spielern hat der gastgebende Verein gleich zwei heiße Eisen im Feuer.

Es bleibt also auch am dritten Turniertag spannend…

Potsdamer Sommeropen 2026 – Etwas wird vermisst

Es wird etwas vermisst, die Sonne beispielsweise. Das Potsdamer Sommerturnier findet im kalendarischen Frühling und im gefühlten Herbst statt. Etwas stimmt also nicht, ganz und gar nicht.

Vermisst wird auch der Salat, und das Chili sin Carne. Das Mittagessen steht im Kühlschrank, daheim beim Cateringchef, der im Nebenberuf auch 1. Vorsitzender des Potsdamer Schachvereins Mitte e.V. ist. Das hat er vergessen und muss nun nochmal nach Hause. Da gerät die philosophische Diskussion, ob man nun unter die Zwiebelmettwurst Butter schmiert oder nicht, zur Nebensache.

Das Catering hebt Butter unter die Zwiebelmettwurst.

Vermisst wird nach der ersten Runde auch ein Bauer, ein schwarzer Bauer um genau zu sein. Entweder hat er die Flucht ergriffen. Oder jemand hat ihn eingesteckt. Als Bonusbauern, um ihn im entscheidenden Moment wie beim Tandem in der 2. Runde aufs Brett zu zaubern.

Vermisst wird auch was kerniges zu essen während der Partie, vom Turnierdirektor des PSV. Der Vereinsnachwuchs kann aushelfen, mit einem Knoppers, weigert sich aber, zur 2. Runde die Kinderschokolade herauszurücken.

Schach gespielt wurde übrigens auch. Zunächst ging die Eröffnung unfallfrei über die Bühne. Über die Eröffnungsmusik muss man diskutieren. Dem Hauptschiri scheint es zu gefallen, der Turnierdirektor hält es für Gedudel. Eine Reihe von Schachfreunden hat nicht mitbekommen, dass es keine Anmeldung gibt und kommt zu früh und hat dafür Zeit für einen Kaffee. Drei Bretter bleiben in der ersten Runde leer. Ursächlich sind ein kaputtes Auto, das die Anreise verhinderte, ein FM, der sich leider nicht abmeldete und ein dritter unbekannter Grund.

An den Brettern lassen die Spitzenreiter nichts anbrennen. Nur der Nestor Werner Püschel muss gegen Bernd Böttger etwas Federn lassen in Form eines Remis. Vorkommnisse gibt es keine.

Das Catering wird gut angenommen. Zwei Kuchen sind weg. Holger Borchers findet es hier nett und familiär. Dies aus den Mund des erfahrenen Haudegen ist wohl als Kompliment zu werten.

Der Schiri eröffnet die 2. Runde und kommt langsam in Form. Da kann man in den nächsten Tagen noch etwas erwarten. Wenn auch die Optik verbesserungswürdig wäre.

An den ersten vier Brettern gewinnen die Favoriten. Mit dem Exbrandenburger Daniel Lippert, nun in Magdeburg ansässig und in der Mathematik beheimatet, gibt es ein erstes Remis und somit einen halben Punkt Abstand auf den Favoritenkreis. Die restlichen 2000er+ gewinnen.

Vom Wetter einmal abgesehen ein schöner erster Turniertag ohne Vorkommisse. Der 2. Turniertag dürfte dann schon spannender werden, wenn die Spitzenbretter enger zusammenrücken und alsbald aufeinander treffen werden.

Potsdamer Sommeropen 2026 – Es ist angerichtet

Nachdenklich und etwas ausgelaugt kaut der Vereinsvorsitzende Steffen Bernhöft auf einer Geflügelwurst herum. Es ist angerichtet und aufgebaut, ein Tag vor Eröffnung des Potsdamer Sommeropens 2026. Hat man etwas vergessen?

Der Hauptschiedsrichter Nils Werthmann geht leicht nervös seinen Spickzettel für die Eröffnung durch. Was muss man ansprechen, was wissen die Teilnehmer? Für ihn ist es eine Premiere. Der Schiri der letzten Jahre Dave Möwisch weilt im Urlaub. Die alten Schirihasen Ina und Paul Eichstädt, der gleiche Nachname ist kein Zufall, sind entspannt.

Der Turnierdirektor des PSV gibt hier und da Tipps, hält hier man einen Snack, guckt dort mal hin, hofft auf Kuchen in den nächsten Tagen und fühlt sich sichtlich wohl. Der alte Haudegen, auch  bekannt als das Schachkid, hat schon viele Turniere kommen und gehen sehen.

Das trifft auf den Vereinsnachwuchs, der heute fleißig Tische (76 Stück) und Stühle (152 Stück) geschleppt hat, nicht zu. Es wird aber schonmal probegeblitzt. Morgen heißt es wieder umstellen, denn da ist die Bedenkzeit länger. 

Der Schatzmeister überlegt, ob man mit der Vereinskasse durchbrennen könnte. Ein Leben in der Sonne könnte man sich vorstellen. Aber nein, er wird dann doch erstmal die Rückzahlungen der abgemeldeten Spieler in Angriff nehmen. Ein Thema, das lobenswert beim PSV im Gegensatz zu einem Brandenburger Verein, dass demnächst stattfinden wird, reibungslos klappt.

151 Spieler haben sich zum heutigen 13.5.2026 Stand um 12.00 Uhr Mittags angemeldet. Wer die Tische mitgezählt hat weiß, mehr gehen auch nicht rein. Nach dem Frühstück am morgigen Vatertag wird ausgelost. Kein frühes Erscheinen der Spieler, keine nervige Anmeldung vor dem Turnier, ist notwendig. Das hat man sich vom empfehlenswerten Bremer Silvesteropen abgeguckt.

FM Jasper Holtel vom SK Doppelbauer Kiel von 1910, das ist mal ein langer Vereinsname, ist auf Nummer 1 gesetzt. Das Potsdamer Urgestein FM Johannes Tschernatsch möchte ebenfalls um den Sieg kämpfen. Das er gut drauf ist, hat er gerade mit dem Gewinn der A-Gruppe mit 4,5 aus 5 Punkten  bei der DSAM in Magdeburg bewiesen. Aber auch der Nachwuchs möchte ein Wörtchen mitreden. So lauert beispielsweise auf Setzplatz 8 der 16jährige Valentin Udelnov mit 2140 Elo. 

Im dem Sinne auf spannende und erfreuliche Schachtage in Potsdam…

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Erfolg bei DSAM in Magdeburg

Am 1. bis 3. Mai 2026 fand das letzte Turnier und somit auch letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Deutsche Amateurmeisterschaft in Magdeburg statt. Einige Vereinsmitglieder wollten es nochmal wissen.

In der A-Gruppe zog zwar kein Vereinsmitglied, aber ein Potsdamer durch. FM Johannes Tschernatsch, ehemals Empor Potsdam, dann Babelsberg und nun bei Kreuzberg beheimatet, gewann die A-Gruppe mit deutlichen 4,5 aus 5 Punkten. Johannes dürfte sich somit für das Potsdamer Sommeropen warm gespielt haben.

Quelle Deutscher Schachbund – Gewinner der A-Gruppe

In der B-Gruppe versuchte Taro sein Glück. Mit 2,5 Punkten und Platz 54 lief es besser als in Travemünde. Diesmal ohne Freipunkt, aber mit Siegen in der 2. und 4. Runde und einen Remis zwischendurch dürfte er zufrieden sein.

In der C-Gruppe startete Susanne. Sie hatte sich schon qualifiziert. Hier wäre das mit 2,5 Punkten und Platz 66 nicht möglich gewesen. Nur eine Partie verloren, aber drei Remis, da fehlte wohl etwas der Kampfeswille.

Richtig unter die Räder in der C-Gruppe kam Steven. Ein Remis zum Auftakt, ein Remis zum Abschluss, zwischendrin die lange Rochade. Somit ein Punkt und Platz 113. Das klappt normalerweise und sicher auch im morgigen Punktspiel besser.

René startete in der D-Gruppe und erwischte mit 3 Punkten und Platz 30 sein bestes Turnier in dieser Saison. Zwei Spiele wurden klar im Endspiel verloren. Ein Coach ist schon engagiert. Lustigerweise wurde René in der Endrunde dem freundlichen Viatly, Webmaster von https://www.schachinter.net/, zugelost. Man sah sich bei der DSAM in der letzten Runde nun schon zum vierten Mal. Das war sogar dem Deutschen Schachbund eine Meldung wert.

Toli ist zweifellos der Potsdamer Überflieger dieser Saison. Stand er neulich schon in Travemünde auf der Bühne, musste er in Magdeburg schon wieder rauf. Platz 3 mit 4,5 Punkten, ein toller Erfolg für Toli. Da darf man auf sein Abschneiden in Dresden beim Finale gespannt sein.

Quelle Deutscher Schachbund – Gewinner der E-Gruppe

Seine Mama versuchte sich in der F-Gruppe. Mit 2,5 Punkten – ein Sieg und drei Remis lief es rund. Platz 52 und damit ihr bestes Ergebnis der Saison.

Wenn der Autor dieser Zeilen nicht irrt, haben sich Adrian, Mirko, Toli, Susanne, Nils, Dave, Leopold und Peter qualifiziert. Das ist eine beachtliche Ausbeute. Viel Glück beim Finale in Dresden!

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Landespokalfinale 2026

Am vergangenen Sonntag, den 26.04., stand erneut das Pokalfinale auf Landesebene an (heutzutage im Final-Four-Format ausgetragen – Halbfinale und Finale an einem Tag). Wir durften dabei wieder als Gastgeber fungieren und die Teams aus Falkensee, Babelsberg und Barnim begrüßen. Mit diesen vier Mannschaften, darunter zwei Absteiger aus der Oberliga, war das spielerische Niveau erneut deutlich höher als in den vergangenen Jahren.

Turnierleiter Torsten Schröder führte gemeinsam mit Sascha Sarre souverän durch die spannenden Partien.

Der Schri studiert das Regelwerk.

Ein besonderes Merkmal des Pokal-Halbfinales ist, dass der Gegner erst kurz vor Spielbeginn ausgelost wird und ich zog dabei wohl das anspruchsvollste Los: die Schachfreunde aus Barnim.

Wir traten mit Mirko Eichstaedt, Oliver Röhr, Tyron Milare und Dave Möwisch an den Brettern 1 bis 4 an. Im anderen Halbfinale standen sich Babelsberg und Falkensee gegenüber. Nach kurzer Begrüßung ging es um 9:00 Uhr los.

Nach relativ kurzer Zeit einigten sich Mirko und sein Gegner Lorenz Beyer im Duell der Candidate Masters (CM) auf Remis. Oliver Röhr erreichte eine angenehme Stellung gegen Ben Beduschi und hatte zudem ungewöhnlich viel Zeit auf der Uhr. Bei Tyron verflachte die Partie zunehmend, ein Remis schien aus meiner Sicht unumgänglich. Nur an meinem Brett zogen gegen Clemens Beyer früh dunklere Wolken auf.

Oli konnte dann seine Partie gewinnen, was uns einen enormen Vorteil dank besserer Berliner Wertung verschaffte. Plötzlich stellte Tyron einen Bauern ein und das sichere Remis und der Mannschaftssieg sollte in deutliche Ferne rücken. Zwar kämpfte Tyron verbissen und erspielte sich sogar kleinere Remis-Chancen, aber Jannis Schulz konnte den Materialvorteil dann doch verwerten.

Nun bleib noch meine Partie beim Stand von 1,5:1,5. Ich erwischte keinen guten Tag und spielte mit Schwarz zu langsame Züge, was Clemens Beyer durch druckvolles, taktisches Spiel völlig verdient bestrafte. Somit verloren wir 1,5:2,5 und Barnim zog ins Finale ein, während wir noch um Platz 3 spielten.

Auch im anderen Halbfinale schnupperte Falkensee, die an allen Brettern DZW-mäßig unterlegen waren, an der Sensation, aber die erfahrenen Haudegen aus Babelsberg und die dazugehörige Jugend drehten das Spiel noch und gewannen ebenfalls 2,5:1,5.       

Im Spiel um Platz 3 war beiden Mannschaften anzumerken, dass die Luft etwas raus war. Auch in diesem Match waren wir zahlenmäßig deutlich die Favoriten, was sich dieses Mal auch im Ergebnis widerspiegelte. Mirko, Oliver und ich konnten unsere Partien gewinnen, während Tyron ein Remis abgab. Somit zeigten wir noch einmal Moral und belegten durch einen deutlichen 3,5:0,5 Erfolg gegen Falkensee den dritten Platz.

Den Sieg holten sich die Schachfreunde aus Barnim, die sich im Finale auch noch gegen Babelsberg durchsetzen und somit Brandenburg, neben Babelsberg, auf deutscher Pokalebene vertreten werden. Wir wünschen beiden Vereinen viel Erfolg und werden in der nächsten Pokal-Saison wieder angreifen.    

Dave Möwisch

PSV Mitte räumt bei DSAM ab

Travemünde ist nicht die Vorrunde, die geographisch zu Potsdam am Nächsten liegt. Aber offenbar die Attraktivste… Spielte René hier in den letzten Jahren noch alleine, fanden sich diesmal 9 Mitglieder ein, um hier zu spielen. Mit Blick auf das Meer, den gestrandeten Wal haben wir nicht gesehen, wurde das Turnier ein voller Erfolg.

Aber erstmal wurde geblitzt. Taro, Steffen, Peter und Nils nahmen die Herausforderung an. Dave und René nahmen auch eine Herausforderung an, und zwar die eines Glas Bieres in der Bar.

123 Teilnehmer machten mit. Es galt, 7 Runden durchzustehen. Am Besten gelang das Nils mit Platz 8 und 5,5 Punkten. Nur in der sechsten Runde wurde gegen einen stärkeren Gegner geschwächelt. Bis zum nächsten Kandidaten ist es dann schon ein ganzes Stück. Steffen fand sich mit 4 Punkten auf Platz 46 wieder. Die letzten beiden Runden waren dann wohl zu viel. Gleich dahinter kommt Peter auf Platz 48, ebenfalls mit 4 Punkten. Ausgerechnet gegen Nils in der zweiten Runde wurde er gelost. Dafür gab es, außer in der 5. Runde, eine weiße Weste. Taro lief mit 3.5 Punkten auf Platz 57 ein. Für seine Verhältnisse wohl zu schlecht, aber die gewieften Gegner wollen eben auch gewinnen. Und leichte Beute gibt es hier nicht, das ist nicht das Potsdamer Monatsblitz.

Man sieht, unsere Recken waren stark am Denken. Den Turnierverlauf kann man hier einsehen:

https://s2.chess-results.com/tnr1380636.aspx?lan=0&art=4&SNode=S0

Nun galt es, im Hauptturnier zu bestehen. Um die 500 Spieler fanden den Weg nach Travemünde. Schade, dass das Turnier dieses Jahr im März war. In den letzten Jahren im Mai war es schon recht sonnig, sodass man in der Turnierpause baden gehen konnte. Aber auch dieses Jahr steht das Turnierhotel direkt am Strand. Große Pötte fahren direkt nebenan vorbei. Die gastronomische Versorgen ist mit diversen Buden am Strand gesichert. Egal ob man morgens um 10.00 Uhr den ersten Cocktail trinken will oder zum Krabbenbrötchen greifen möchte – andere Standorte der DSAM kommen da nicht mit. Man muss sagen, wie es ist.

Und der PSV war höchst erfolgreich. Im Laufe des Turnieres wurde der Weg zu den Punkten entdeckt. Morgens zum Frühstück ein Glas Prosecco und die Punkte kommen von selbst. Peter und Dave können es bestätigen. Und so kam, was kommen musste… Der PSV sicherte sich den 1. Platz der Mannschaftswertung vor dem HSK. Qualität schlägt Quantität, so könnte man es sagen.

Quelle: Deutscher Schachbund

Erfreulicherweise durften auch die PSV-Mitglieder auf die Bühne, die nicht in die Wertung eingingen. Vorne rechts Im Jonathan Carlstedt vertrat die Chesstigers und überreichte Preise.

Abends bot das Maritim eine erfrischende Infrastruktur. Eine Bar samt Pianisten (dessen Qualität diskussionswürdig war) für alle sowie ein Restaurant mit Buffet für René. Erfreulich die Gesellschaft diverser Nauener, allen voran Mario Oberling nebst bezaubernder Frau Ines und der Nauener Chef Marvin Hänsel. Dem Autor dieser Zeilen schwebt an dieser Stelle vor, mal wieder einen Freundschaftskampf zwischen beiden Vereinen anzuregen.

Wie waren nun aber die Ergebnisse? Rasant ging es in der B-Gruppe zu. Mit Nils, Taro und Dave waren gleich drei PSVler am Start. Und rahmten die Gruppe ein, Nils führte die Gruppe an. Taro bildete das Schlusslicht. Dieser hatte auch in der 1. Runde gleich Pech und erhielt ein Freilos. Ein Punkt, aber auch Freizeit ohne das geplante Schach. Da blieb mehr Zeit für den mitreisenden Opa.

Dave fand sich nach 5 Runden auf Platz 2 wieder. Somit ist er qualifiziert und darf zum Finale und zum Schachgipfel reisen. Ob er auch in die gegenüberliegende Semperoper gehen wird, ist derweil ungewiss. Mit drei Punkten und zwei Remis blieb Dave ungeschlagen.

Etwas schwerer hatte es Nils, der schlussendlich mit 3,5 Punkten auf Platz 9 landete. Hier schlug das Paarungspech zu. In der dritten Runde traf Nils auf den amtierenden U10-Meister Ares Kutlar vom HSK. Der Kleine hat schon eine 1945 Elo, nahm Nils auseinander und gewann auch folgerichtig die Gruppe. Da wird man noch einiges von ihm hören.

Für Taro hieß es Lehrgeld zahlen. Platz 44 und zwei Punkte standen am Schluss zu Buche. Viermal musste er gegen deutlich stärkere Gegner ran. Jede Runde lange Partien. In der 4 Runde kam dann endlich die Belohnung in Form eines Sieges gegen eine 2012.

Quelle Deutscher Schachbund

In der C-Gruppe spielten Susanne und unser Präsident Steffen. Susanne war schon vorqualifiziert. Was kein Anlass war, nachzugeben. Alle Runden wurden ausgekämpft, nur in der 5. Runde wurde fix remisiert. 2,5 Punkte und Platz 49 wurden notiert.

Der Chef Steffen wollte nach dem Desaster von Dresden im Vorjahr eigentlich kein DSAM-Turnier mehr spielen. Erfreulicherweise hat er sich eines besseren besonnen und fuhr mit nach Travemünde. Drei Punkte und Platz 22, zwei Plätze vor Schachfreund Oberling, können sich sehen lassen. Unser Chef hatte es besonders schwer. Spielte er doch auf einer Empore und musste so zum Rauchen lange Fussmärsche zurück legen.

Gastanalysator war The Big Greek, bekannt von Youtube. Während des Turniers war er gut ausgelastet und wurde gerne und oft fotografiert. Wie man aus seinem Podcast „Die Schachglatzen“ weiß, macht er seit einiger Zeit Fitness. Und tatsächlich wirkt er etwas schlanker.

In der Gruppe D versuchten Peter und René ihr Glück. Bei René lief es mit zwei Punkten und Platz 54 nicht sonderlich gut, was diesen aber nicht weiter störte. Schließlich war man da, um das Ambiente zu genießen. Peter fand sich dagegen vorne wieder und musste oft und gerne am Livebrett ran. Was die Vereinsjugend, insbesondere Tigran K., zum Zuschauen veranlasste. Peter hatte in einem Spiel die Qualität und Bauern weniger. Das sah die Vereinsjugend kritisch und teilte das auch telefonisch dem Vereinschef mit. Unser Peter ließ sich davon nicht beirren, fuhr vier Punkte und Platz 5 ein. Eine reife Leistung.

Quelle: Deutscher Schachbund

TBG, hier rechts zu sehen, durfte neben Peter auch aufs Bild.

Das Turnier seines Lebens spielte wohl Toli. Runde um Runde haute er die Gegner weg und blieb ungeschlagen. Nur in der zweiten Runde streute Toli ein Remis ein. 4,5 Punkte und Platz zwei, wegen der leicht schlechteren Buchholz, waren der Lohn. Somit ist auch Toli für das Finale qualifiziert und darf Peter und Dave zum Finale nach Dresden begleiten.

Quelle: Deutscher Schachbund

Toli sitzt links, TBG hat sich rechts schon wieder aufs Bild gemogelt.

Toli war nicht alleine da, sondern brachte seine Mama mit. Svetlana starte in der F-Gruppe und legte ein stabiles Ergebnis vor. 3 Punkte und Platz 28 – die ersten beiden Runden wurde genullt. Da war wohl eine Akklimatisierung notwendig. Aber dann wurde mit drei Siegen durchgezogen.

Eine tolle Erfahrung, mit diversen Vereinskameraden ein Turnier zu spielen. Das kann in 2027 wiederholt werden.

Blitzturnier Februar 2026

Auch im Februar wurde geblitzt – wenn auch vermutlich wegen des Streiks im öffentlichen Nahverkehr nur mit 21 Teilnehmern. Es gewann der Potsdamer Blitzgott Nils, der punktgleich Dank der besseren Buchholz vor Taro landete. Mit einem halben Punkt Abstand lief Olli auf dem dritten Platz ein.

Kritisch war für die Spitze die 5. Runde. Nils musste gegen Olli die Waffen strecken. Taro wurde ausgerechnet von Kumpel Leo vom Brett gefegt. Allerdings hatte eben auch Olli keine weiße Weste, sondern stellte gleich in der ersten Runde gegen seinen Schützling Leo ein. Der hatte wohl einen guten Tag. Gegen Taro gab es dann in Runde 6 was auf die Mütze.

Doch was hat unser Meisterbezwinger Leo angestellt, dass es nicht für die Spitze reichte? Die Spitze hinweg fegen und dann nur Platz 6, da geht doch mehr. Am Ende ging wohl gegen Nils und Paul die Luft aus.

Der Vereinschef Steffen konnte diesmal mit Platz 7 zufrieden sein. Während der Spitzenspieler Tigran sich diesmal mit Platz 9 begnügen musste und an den Turnierdirektor dieses Vereins weder ein Huhn noch Kekse heraus rückt.

Aber wie sah es hinten an der Tabelle aus? Anatoli verlor gegen Lenn und ist ausgestiegen oder musste los – der Turnierdirektor weiß es nicht. Starblitzer Peter hatte keinen guten Tag und begnügte sich mit zwei Punkten. Auch bei Joris geht eigentlich mehr.

Bester Senior wurde einmal mehr unser Nestor Wolfgang, der nicht nur reich an Lebensjahren, sondern auch an Erfahrung ist. Stets aggressiv aufspielend verbessert er nach eigener Aussage stets nur seine Figuren.

Zum nächsten Blitzturnier wird am 20. März geladen. Mitglieder und Gäste sind Willkommen.

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