Mannschaftswettkämpfe 2021 / 22

Letzten Sonntag wurde die Saison in der Landesliga Brandenburg nun endlich beendet. In Erinnerung wird sicher der enge Terminplan, die vielen kampflosen Partien und einige unerwartete Ergebnisse bleiben.

Wir durften, gespielt wurde übrigens die 4. Runde, in Brandenburg und gegen Lok Raw Cottbus antreten.

Unsere 2. Mannschaft spielte gegen die Lausitzer. Leider konnten wir nur 7 Schachspieler aufstellen. Danke hier übrigens auch noch einmal an Günter Tüngethal der erst am Samstag noch zugesagt hatte und so hatten wir wenigstens 7 Spieler am Start. Auch die Cottbusser hatten ja schon die ganze Saison über große Probleme gehabt die Mannschaft voll zu bekommen und auch heute kamen nur 7 Spieler nach Potsdam. Sicher war dies ein Grund, evtl. auch der Hauptgrund warum Cottbus nun in die Landesklasse absteigen muss.

Auf jeden Fall ging es für beide Mannschaften um nichts mehr, die Luft war irgendwie raus, sicher auch wegen der extremen Hitze geschuldet. So wurden 3 Partien schnell unentschieden gegeben. Auch die anderen Partien zogen sich nicht zu sehr in die Länge. Gilbert Grabow konnte seine Partie gewinnen und damit auch den Mannschaftskampf unentschieden gestalten. Gilbert holte damit 4,5 Punkte aus 5 Partien. Tolles Ergebnis kann man da nur sagen und dafür nur gratulieren.

Auf jeden Fall ging der Mannschaftskampf 3,5 : 3,5 aus. Und damit bekamen beide Mannschaften ganze 0 Mannschaftspunkte. Die Ausschreibung sagt, das man bei 4 Brettpunkten einen Mannschaftspunkt bekommt, bei mehr Brettpunkten eben 2 Mannschaftspunkte. Auch so eine Regelung die man sicher etwas anpassen könnte.

Unsere 1. Mannschaft spielte in Brandenburg. Brandenburg hatte sogar noch die Chance auf den 1. Platz und damit den Aufstieg in die Oberliga. Sie mussten nur gegen uns gewinnen und Frankfurt durfte nur maximal unentschieden gegen Lindow spielen.

Den eigenen Teil konnte Brandenburg recht sicher erledigen. Sie gewannen mit 5,5 – 2,5 . Nur Rene Kellner konnte am Brett 8 seine Partie gewinnen.

Damit hat die erste Mannschaft 11 Punkte geholt und landete auf Platz 4. Sicher ein tolles Resultat. Schade aber natürlich das es nachdem tollen Start in die Saison ind den letzten Runden etwas holprig war und es relativ deftige Niederlagen gegen Frankfurt und Brandenburg gegeben hat.

Die 2. Mannschaft holte 7 Punkte, landete damit auf Platz 6 und feierte sich nach dem Match gegen Cottbus bei einem kühlen Bier und einer Bratwurst. ( danke hier an Steffen für das grillen !!)

Aufsteiger nach einem klaren 7-1 gegen Lindow ist übrigens Frankfurt. Herzlichen Glückwunsch vom PSV für diesen tollen Erfolg und viel Glück und Erfolg in der nächsten Saison in der Oberliga. Vielleicht kann sich ja mit Frankfurt mal eine zweite Mannschaft,. neben Empor Potsdam, in der Oberliga etablieren.

Auch unsere 3. Mannschaft spielte am Sonntag. Mit 5 Ersatzspielern ging es nach Falkenberg, zum Rekordsieger der Staffel Süd. Die Vorgabe war, das nur ein Sieg gegen Falkenberg zählte, um noch Hoffnung auf den Klassenerhalt haben zu können. Am Ende stand ein, wohl eher für Falkenberg, glückliches 4-4. An den letzten 3 Brettern wurden 3 Punkte von uns geholt, gut einer kampflos, aber trotzdem nicht schlecht.

Jetzt muss in der letzten Runde gegen Forst II noch einmal versucht werden einen Erfolg zu landen. Theoretisch ist immer noch vieles möglich. Falls hier etwas nicht stimmt, bitte kurz mich mal berichtigen

Endstand Landesliga

Mannschaftswettkämpfe Brandenburg

In der Landesliga fuhr unsere 2. Mannschaft zum Spitzenreiter Viadrina Frankfurt / Oder I. Viadrina hatte gegen unsere 1. Mannschaft vor 3 Wochen glatt und hoch mit 6-2 gewonnen. So waren natürlich die Erwartungshaltungen etwas gedämpft, mehr wie 2 Brettpunkte holen ja klar, aber waren Mannschaftspunkte auch möglich ? Schließlich ist auch bei uns etwas die „Luft“ raus, nachdem nach oben und nach unten nichts mehr geht.

Aber natürlich wollten wir zeigen, das man beim PSV auch etwas Schach spielen kann. Es wurde ein ungemein spannender und langer Wettkampf. Los ging es mit den Remis Partien von Wolfgang Bullert gegen Thorsten Müller und Michael Fuhr gegen Sven Kramnich.

Dann folgte ein etwas überraschender und glücklicher Sieg von Steffen Bernhöft gegen Bernd Ketelhöhn. In dieser Partie hätte Steffen wohl die Dame verlieren können, der Gegner hat es aber zu unserem Glück nicht gesehen. Der Bernhöft-Dusel hat mal wieder zugeschlagen. Minimalziel von 2 Brettpunkten war damit erreicht.

Es folgte ein recht klarer und eindeutiger Sieg von Gilbert Grabow gegen Jan Grabowski. Damit hatten wir schon 3 Punkte und der Gegner nur einen. 4 Partien liefen noch überall mit Chancen für uns. Was ging denn hier plötzlich ab ?

Es folgte das Unentschieden am Brett 8 von Peter Klöpping gegen Grit Lippert.

In den noch 3 laufenden Partien war die Situation aus meiner Sicht so: Mirko Eichstaedt hatte die Qualität mehr aber eine schlechte Stellung, unklar ob das zu halten ist, Falk Petrak hatte eine Figur weniger aber einen wahnsinnigen Angriff – klare Gewinnstellung für uns. Und Andreas Greber hatte eine Stellung die eigentlich nicht zu verlieren ist.

Aber jetzt waren schon über 4 Stunden gespielt, der Raum heizte sich immer mehr auf.

Mirko Eichstaedt konnte seine Partie halten und holte den halben Zähler gegen Tomasz Galazewski. Es stand nun 4 – 3 für uns.

Leider drehte sich inzwischen die Stellung bei Falk. Evtl. war sein Angriff auch nicht so überragend gewesen und er hätte sich mit einem Remis begnügen sollen. Wie dem auch sei, er überzog und verlor leider die Partie.

Das gleiche Schicksal ereilte auch Andreas gegen Thomas Noack. Hier hatte Weiß eine Festung Läufer & Turm und Bauer gegen 2 Türme und 1 Bauer von Schwarz aufgebaut. Eigentlich uneinnehmbar. Nicht aber wenn ich diese Stellung spiele und so endete die Partie nach fast 6 Stunden Spielzeit mit einer Niederlage.

Naja so fuhren wir mit einem 4-4 und etwas gemischten Gefühlen nach Hause. Vorher der Runde hätten wir das Ergebnis natürlich gern mitgenommen, gefühlt war aber heute mehr drin gewesen.

Übrigens für die Statistikfreunde: wir hatten nach der 9. Runde die 5. Runde nun gespielt. Verrückt.

Damit ist es doppelt Schade das unsere 1. Mannschaft gegen Oranienburg nicht angetreten ist. Bei einem evtl. Sieg wäre es zu einem ganz spannenden Spieltag um Platz eins am kommenden Sonntag gekommen.

In der Landesklasse Süd fuhr unsere 3. Mannschaft nach Cottbus. Dort gelang ein 5,5 – 2,5 Erfolg. Cottbus spielte nur mit 6 Schachfreunden. Wolfram Christen, Andre Stephan und Dung Nguyen konnten ihre ausgespielten Partien gewinnen, den halben Zähler steuerte Jörg Stephan bei.

Bericht von Frankfurt