PSV III auf Erfolgskurs

Die III. Mannschaft des PSV Mitte ist in der letzten Saison aus der Landesklasse Nord abgestiegen und ist im Ergebnis der ersten beiden Runden in der Regionalliga Nord mit jeweils 5,5 zu 2,5  gut in die neue Saison gestartet.

In der I. Runde (27.09.) waren wir zu Gast bei unserer V. Mannschaft, die es uns wirklich nicht einfach gemacht hat. Es wurde der erwartet schwierige Wettkampf gegen ein neu zusammengestellte, hochmotivierte, talentierte Mannschaft, die uns mindestens in den ersten drei Stunden ordentlich zu schaffen machte. Bei uns fehlte Susanne am vierten Brett, dafür hatten wir mit Thomas Geitner einen starken Ersatz-mann. Wir wussten von vorherein, dass wir hier als Favorit Nichts gewinnen können, sondern aufpassen müssen uns nicht zu blamieren..

Thomas konnte als Erster eine Unaufmerksamkeit des im Angriffsmodus spielenden Roman ausnutzen und in klassisch auskontern. Damit lagen wir zwar in Führung, jedoch hatten Sven Z. und Wolfram  ihre Stellung noch nicht genug gefestigt und sind wahrscheinlich zu früh auf Marcel und Rene losgegangen, so dass beide Stellungen brenzlig aussahen.

An den anderen Brettern war lange nicht erkennbar, wer der Favorit ist. Jedoch hat Sven B. gegen Tigran nachlegen können und die Welt sah schon wieder rosiger aus. Zudem zeigten unsere beiden Neuen (Steven und Peter) gegen Lenny und Momme richtig Kampfgeist und erarbeiteten sich mit der Zeit Schritt für Schritt Vorteile und auch

Andre hatte eine leicht bessere Stellung gegen Rakibur, der immer nervöser wurde. Davon konnte bei Jörgs Gegner nicht die Rede sein. Joris ließ in der Eröffnung Nichts zu und hatte im Mittelspiel wohl das leicht bessere Spiel. Nachdem Jörg seine Zeitnot bis zum 40. Zug meisterte und ein-zwei Züge zu früh den letzten Springer mit seinem Läufer tauschte, statt erstmal seinen König zu bewegen, war kein Durchkommen mehr zu erkennen und wurde das Endspiel Remis gegeben.

Zu dem Zeitpunkt stand es nach dem Verlust von Wolfram und Sven Z.  2,5: 2,5. Jedoch haben wir Moral bewiesen und uns hinten raus gut aus der Affäre gezogen, Steven, Peter und Andre konnten mit störrischer Ruhe ihre Vorteile ausbauen und gewinnen. Trotzdem hat uns unsere V. Mannschaft 2,5 Punkte abgeknöpft und ziemlich lange mitgehalten! Chapeau!

In der II. Runde (11.10.) hatten wir Oranienburg II bei uns zu Gast (aber ohne fünf Stammspieler). Wir dagegen hatten nur unser 1. Brett (Sven Z.) an die II. Mannschaft abgegeben (er hat dort einen wichtigen Sieg beigesteuert), jedoch mit Günter Tüngethal einen routinierten Ersatzspieler, der uns – gegen einen in der Eröffnung überforderten Spieler – gleich in Führung brachte.

Danach blieb es lange ausgeglichen mit Eröffnungsnachteilen am I. Brett bei Steven und Vorteil bei Andre am 7. Brett. Im Laufe der Zeit ist Andre etwas vom Weg abgekommen und musste Sven B. mächtig gegen zwei vorrückende Bauer aufpassen. Jörg hatte nach der Eröffnung Raumvorteil fand aber lange keinen Weg. Susanne musste richtig aufpassen und Peter erarbeitete sich einen kleinen, aber  langfristigen Vorteil.

Bei Wolfram und Steven ging es bald in der Partie hin- und her. Als Jörg eine Figur gewinnen konnte und Susannen zu Vorteilen kam, wurde Sven für seine Gegenwehr mit einem Remisangebot belohnt und hat Andre seine Gewinnbemühungen bei selbst offenen König eingestellt.

Leider hat Steven seine m.E. schon auf Remispfad befindliche Partie durch eine taktische List verloren, dafür aber Peter sein Bauernendspiel wieder clever gewonnen. Wolfram hatte dann mit einem Remis ein 4,5 gesichert und Susanne stark mit vollen Punkt auf 5,5 nachgelegt.

In der 3. Runde, am 15. November, gehts zum Favoriten „Babelsberg III“.

Jörg Stephan

Kommentar verfassen