Die III. Mannschaft verlor knapp 1,5:2,5 gegen Falkensee am 18.1.2026 beim Brandenburger Mannschaftspokal.
Wir sind mit der III. in der Besetzung Jörg, Sven B., Tigran und Taro bei frostigen Wetter nach Falkensee gerutscht und mussten lange bleiben um den Favoriten zu erkennen.
Leider kam zwar Tigran mit Schwarz gegen starken Gegner nicht so gut ins Mittelspiel und brach dann seine Partie ab, jedoch blieben die anderen Partien lange offen.
Bis Taro, in einer komischen Caro Kann mit Weiß clever über aktives Figurenspiel ins gegnerischen Terrain stürmte. Auch wenn es viel zu berechnen gab und sein Gegner sich noch zufrieden schauend Taros Turm aufspisste, so war dieser wohl materiell im Vorteil aber mit seinem König, der nicht zur Rochade kam, in mieser Lage. Taros Turm und beide Läufer schauten in die Richtung und es lagen schöne Motive in der Luft. Sein Gegner fand keinen Ausweg mehr und wurde erstickend Matt gesetzt (wow, sah schön aus).
Zu dem Zeitpunkt wurde die Partie von Sven (Schwarz) etwas schwieriger, aber Jörgs Gegner verlor die Nerven bzw. meinte es wäre reif für ein Bauernopfer nebst Königsangriff. Jedoch konnte Jörg dies sofort mit Turm gegen Läufer + zwei Bauern zzgl. Damentausch gegenopfern. Die Partie, laut Computer irgendwo gewonnen, führte bei unseren Gegnern zur Unruhe und kostete Jörg (Weiß) viel Zeit. Wäre er auf Siegespfad geblieben hätte es zum Blitz-Teabreak gereicht und wenn Sven zudem seine Partie bei einem Minusbauern gehalten hätte wäre die Überraschung perfekt gewesen.
Zwei restliche Remispartien hätten nur zum guten Mannschaftsunentschieden, aber nicht fürs Weiterkommen gereicht. Letztlich fand Jörg in Zeitnot nicht den goldenen Weg und konnte nach einem letzten Oper seines Gegners (Turm gegen Läufer und Bauern) im verbliebenen Turmendspiel mit drei gegen zwei Bauen seinen Randfreibauen nicht umwandeln.
Sven brachte seinen Gegner mit trickreichen Spiel zwar in Zeitnot, jedoch konnte dieser mit jedem Zug, immer kurz vor Blättchenfall, wieder seine Zeit aufbessern. Unsere letzte Hoffnung, ein Springeropfer von Sven gegen den letzten Freibauern wurde nach langen Kampf leider abgewendet. Trotzdem sind wir nicht unzufrieden nach Hause gefahren.
Jörg Stephan