Zum Turnierauftakt 2026 lud der PSV Potsdam am 30.1.2026, nämlich zum Blitzturnier. Vorher galt es aber noch einiges nachzuholen. So wurden die Sieger des Vereinsturnieres 2025 und die Sieger der Blitzserie 2025 geehrt.
Auch 2026 bringt eine regelmäßige Teilnahme Punkte. Die ersten 10 Plätze erhalten ähnlich wie in der Formel1 Punkte, die in die Jahreswertung eingehen.
21 Spieler hatten Lust. Vor allem erfreulich die Jugend nahm in hoher Anzahl teil, samt ihrer beiden neuen Trainer. Ein Turnier voller Dramen – unter anderem möchte der Vereinspräsident seine Karriere nun beenden.
Sieben Runden wurden gespielt. Nils, Tyron und Olli waren die Favoriten, zumindest von der Wertzahl her. Auch der bekannte und berühmte Doktor Dave wollte punkten. Tigran und Leopold gedachten, die Senioren wegzufegen. Für vier Kinder und Jugendliche war dies ihr erstes Blitzturnier, eine bunte Mischung.
Siegten in der 1. Runde noch die Favoriten, mussten diese schon in der zweiten Runde gegeneinander spielen. Der Doktor haute doch glatt den Olli um. Ähnliches Bild in der Jugend, Tigran gewinnt gegen Ariyo. Leo, sonst eigentlich ein guter Blitzer, macht die kleine Rochade und findet sich in der dritten Runde mit dem Turnierdirektor René am letzten Brett wieder. Wo Leo immerhin punkten kann.
Nils dagegen war unterhopft, akuter Biermangel. Was Adrian zum Sieg in der dritten Runde ausnutzte. Ariyo hatte sich dagegen erholt und holte nun gegen Olli zum Punkt aus.
Aber so langsam im Turnierverlauf wurde dann doch klar, wer hier Master und wer der Operand ist. Bzw. wer mit Blick auf das Blitzschach der Kuchen und die Krümel sind. In der letzten Runde kam es zum Finale zwischen dem Doktor und Nils, wobei der Doktor etwas überraschend obsiegte. Das gelingt ihm nicht oft. Adrian und Olli trennten sich friedlich. Die Senioren und der Präsident präsentierten sich eher an den hinteren Brettern. Während die frische Jugend, die ihr erstes Turnier feierte, erwartungsgemäß keinen leichten Stand hatte. Was aber nicht schlimm ist, da jeder mal anfängt.
Zum Schluss lief ein punktgleiches Trio mit 5,5 Punkten in den Siegerhafen ein. Tyron gewinnt mit knappen Vorsprung Dank der Buchholz vor Adrian und Dave ein. Nils und Norweger Lenny folgen mit je 5 Punkten. Bester Jugendlicher ist Tigran auf Platz 8. Hinten dann die Jugend mit der ersten Turniererfahrung, wobei erfreulicherweise keiner durchgenullt hat, sondern alle Punkte haben.
Die III. Mannschaft verlor knapp 1,5:2,5 gegen Falkensee am 18.1.2026 beim Brandenburger Mannschaftspokal.
Wir sind mit der III. in der Besetzung Jörg, Sven B., Tigran und Taro bei frostigen Wetter nach Falkensee gerutscht und mussten lange bleiben um den Favoriten zu erkennen.
Leider kam zwar Tigran mit Schwarz gegen starken Gegner nicht so gut ins Mittelspiel und brach dann seine Partie ab, jedoch blieben die anderen Partien lange offen.
Bis Taro, in einer komischen Caro Kann mit Weiß clever über aktives Figurenspiel ins gegnerischen Terrain stürmte. Auch wenn es viel zu berechnen gab und sein Gegner sich noch zufrieden schauend Taros Turm aufspisste, so war dieser wohl materiell im Vorteil aber mit seinem König, der nicht zur Rochade kam, in mieser Lage. Taros Turm und beide Läufer schauten in die Richtung und es lagen schöne Motive in der Luft. Sein Gegner fand keinen Ausweg mehr und wurde erstickend Matt gesetzt (wow, sah schön aus).
Zu dem Zeitpunkt wurde die Partie von Sven (Schwarz) etwas schwieriger, aber Jörgs Gegner verlor die Nerven bzw. meinte es wäre reif für ein Bauernopfer nebst Königsangriff. Jedoch konnte Jörg dies sofort mit Turm gegen Läufer + zwei Bauern zzgl. Damentausch gegenopfern. Die Partie, laut Computer irgendwo gewonnen, führte bei unseren Gegnern zur Unruhe und kostete Jörg (Weiß) viel Zeit. Wäre er auf Siegespfad geblieben hätte es zum Blitz-Teabreak gereicht und wenn Sven zudem seine Partie bei einem Minusbauern gehalten hätte wäre die Überraschung perfekt gewesen.
Zwei restliche Remispartien hätten nur zum guten Mannschaftsunentschieden, aber nicht fürs Weiterkommen gereicht. Letztlich fand Jörg in Zeitnot nicht den goldenen Weg und konnte nach einem letzten Oper seines Gegners (Turm gegen Läufer und Bauern) im verbliebenen Turmendspiel mit drei gegen zwei Bauen seinen Randfreibauen nicht umwandeln.
Sven brachte seinen Gegner mit trickreichen Spiel zwar in Zeitnot, jedoch konnte dieser mit jedem Zug, immer kurz vor Blättchenfall, wieder seine Zeit aufbessern. Unsere letzte Hoffnung, ein Springeropfer von Sven gegen den letzten Freibauern wurde nach langen Kampf leider abgewendet. Trotzdem sind wir nicht unzufrieden nach Hause gefahren.
Nachdem wir uns in der vergangenen Saison im Landespokalfinale nur knapp dem SV Babelsberg geschlagen geben mussten, qualifizierten wir uns als Zweitplatzierter dennoch für die Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft – gewissermaßen der DFB-Pokal des deutschen Schachs. Im vergangenen Jahr gelang uns dort eine kleine Sensation, als wir in der Vorrunde den damaligen Zweitligisten SC Kreuzberg ausschalten konnten. Damit zogen wir in die Zwischenrunde ein, in der sich die Gegner schließlich als zu stark für uns erwiesen.
In diesem Jahr wurden wir in eine Gruppe mit den Oberligisten SK Tegel Berlin und SV Bad Schwartau sowie dem Verbandsligisten aus Neubrandenburg gelost. Dabei galt der SK Tegel mit zwei gemeldeten Großmeistern als klarer Favorit. Austragungsort war Neubrandenburg, was uns immerhin eine moderate Anreise bescherte. Die Vorbereitung auf den Pokal stand jedoch unter keinem guten Stern: Bereits im Vorfeld hatten wir mit zwei Absagen unserer Topspieler zu kämpfen. Einen Tag vor Spielbeginn fiel zudem krankheitsbedingt auch noch unser dritter Spitzenspieler aus, was unsere Erwartungen deutlich dämpfte. Zu all diesen Problemen gesellte sich schließlich auch noch Wintersturm Elli, der weite Teile Brandenburgs in einen regelrechten „Arctic Outbreak“ versetzte – sodass bis zuletzt nicht einmal sicher war, ob überhaupt gespielt werden konnte.
Trotz zahlreicher Absagen konnten wir schließlich mit Nils Werthmann, Kristof Illner, Dave Möwisch und Vereinspräsident Steffen Bernhöft, der dankenswerterweise kurzfristig einsprang, doch noch eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken. Nach einer problemlosen Anfahrt – die Straßen waren erstaunlich gut geräumt – kehrten wir zunächst, wie es sich gehört, beim Mexikaner neben dem Spiellokal ein, um uns mit deftiger mexikanischer Küche zu stärken. Als wir anschließend den Spielraum betraten, folgte die große Überraschung: Der haushohe Favorit SK Tegel konnte keine vier Spieler aufbieten und war nicht angereist. Damit zog eine Mannschaft kampflos in die nächste Runde ein. Zu unserer Überraschung – und aus meiner Sicht entgegen Ausschreibung und Regelwerk – entschied Pokalleiter Frank Strozewski jedoch eigenständig und ohne Auslosung, dass Neubrandenburg kampflos weiterkommt. Für uns bedeutete dies, dass wir gegen den SV Bad Schwartau antreten mussten.
Die „Pokal-Rumpeltruppe“ von links nach rechts: Kristof Illner, Mannschaftskapitän Nils Werthmann, Dave Möwisch und Vereinspräsident Steffen Bernhöft.
Wir spielten mit folgender Aufstellung:
PSV Bad Schwartau
Nils Werthman (2055) vs Thomas Schmid (2194)
Dave Möwisch (2011) vs Jaron Schindel (1958)
Kristof Illner (2069) vs Thomas Tönniges (2057)
Steffen Bernhöft (1889) vs Oliver Schwarz (2057)
Kaum hatte der Schiedsrichter den Startschuss gegeben, zeichnete sich bereits früh ab, dass die entscheidende Partie wohl an Brett 3 ausgetragen werden würde. Kristof und sein Gegner attackierten sich gegenseitig mit h3–g4 beziehungsweise h6–g5, was einen spannenden und dynamischen Partieverlauf versprach. Am ersten Brett zeigte Nils eine sehr solide Partieführung und drängte seinen Gegner zunehmend in die Passivität. Da es an den übrigen Brettern gut für uns aussah und die Stellung immer weiter verflachte, sicherte er folgerichtig den ersten halben Punkt. 0,5:0,5.
An Brett 4 spielte Steffen Bernhöft zunächst eine nahezu blitzsaubere Partie und stand sehr solide. Leider übersah er dann eine kleine taktische Wendung, sodass sein Gegner mittels einer Springergabel entscheidendes Material gewinnen konnte. 0,5:1,5. Währenddessen erspielte sich Kristof an Brett 3 zunehmend Vorteile, die er schließlich in einen schönen Schwarzsieg ummünzen konnte. 1,5:1,5.
Damit fiel die Entscheidung an meinem Brett. Meine Partie gestaltete sich äußerst komplex: Mal hatte ich die bessere Stellung, mal mein Gegner. Allerdings verbrauchte mein Gegner sehr viel Zeit, sodass ihm bereits ab Zug 20 nur noch etwa eine Minute auf der Uhr blieb. Nach einigen ungenauen Zügen konnte ich mir dadurch eine sehr vorteilhafte, nahezu gewonnene Stellung erarbeiten. Um den Mannschaftssieg abzusichern – wir hatten die bessere Berliner Wertung – gab ich Dauerschach, das mein Gegner nicht mehr ablehnen konnte.
So zogen wir mit einem 2:2 und der besseren Berliner Wertung von 5,5:4,5 in die nächste Runde gegen Neubrandenburg ein.
Nach diesem Dopamin- und Euphorieschub quartierten wir uns zunächst im örtlichen Parkhotel ein und feierten den „etwas überraschenden“ Sieg beim lokalen Griechen mit reichlich Ouzo. Nach einigen weiteren Kaltgetränken wurden schließlich sogar noch die Partien des Tages analysiert und ein Schlachtplan für den kommenden Gegner Neubrandenburg geschmiedet. Wir spielten folgendermaßen:
PSV Neubrandenburg
Dave Möwisch (2011) vs Peter Stövesand (2044)
Nils Werthmann (2055) vs Eric Stövesand (2066)
Steffen Bernhöft (1889) vs Daniel Schulz (1979)
Kristof Illner (2069) vs Andreas Roßmann (1922)
Da ich gesehen hatte, dass beide Stövesand-Brüder mit 1.e4 eröffnen und ich mich mit Schwarz recht sicher fühlte, ging ich an Brett 1 mit dem Ziel, ein solides Remis zu halten. An den Brettern 2 und 3 sollten Nils und Steffen auf Sieg spielen, während Kristof hinten das Ergebnis absichern sollte, falls etwas Unvorhergesehenes passieren würde.
So der Plan – und zunächst lief auch alles nach Plan. Ich kam sehr gut aus der Eröffnung und erspielte mir einen deutlichen Zeitvorteil auf der Uhr. Nils führte eine hochtaktische Partie und stand nach meiner Einschätzung auf Gewinn. Steffen hielt seine Stellung souverän zusammen und ließ ebenfalls nichts anbrennen.
Kristof stand in seiner Partie vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Entweder er riskiert etwas und spielt auf Sieg, oder er richtet sich sehr passiv ein. Da die übrigen Stellungen vielversprechend aussahen, nahm er das Remisangebot seines Gegners an. 0,5:0,5.
Wenig später wendete sich jedoch das Blatt zugunsten der Neubrandenburger. Nils fand leider nicht die gewinnbringende Fortsetzung und unterlief anschließend ein taktischer Fehler, der die Partie vollständig kippte. 0,5:1,5. Steffen hielt seine Stellung weiterhin im Gleichgewicht und einigte sich – auch vor dem Hintergrund, dass es an meinem Brett zunehmend kritisch wurde – mit seinem Gegner auf Remis, was für ihn dennoch ein sehr beachtlicher Erfolg war. 0,5:2,0.
Damit musste ich meine Partie zwingend gewinnen, um den Wettkampf noch zu drehen. Nach guter Eröffnung unterlief mir jedoch ein strategischer Fehler: Für einen Angriff, den es so nicht gab, riskierte ich zu viele Schwächen im eigenen Lager. Mein Gegner nutzte dies konsequent aus und gewann die Partie verdient.
Somit endete unser Pokalabenteuer leider etwas enttäuschend mit einer 1:3-Niederlage gegen Neubrandenburg, die damit ins Achtelfinale einzogen. Nichtsdestotrotz haben wir unter den schwierigen Umständen einen ordentlichen Wettkampf abgeliefert und verabschieden uns mit erhobenem Haupt aus dem Deutschen Pokal.
Nächstes Jahr wollen wir erneut angreifen und den ein oder anderen Favoriten ordentlich ärgern – vorausgesetzt, wir qualifizieren uns wieder.
Zwischen den Feiertagen wurden natürlich auch wieder diverse Weihnachtsturniere ausgerichtet.
Neben der Veranstaltung in Babelsberg, fand auch ein Open in Spandau statt. Wegen der großen Nachfrage, ursprünglich war ein Turnier mit 120 Spielern geplant, musste in 2 Räumen gespielt werden. Letztlich meldeten sich 150 SF an. Vom PSV beteiligten sich Adrian und Andreas.
Adrian erwischte einen guten Start, er konnte die ersten beiden Partien gewinnen und dann folgte gegen den FM Jakob Herrmann ein Remis. Nicht schlecht. Leider kam dann etwas Sand ins Getriebe, es lief nicht mehr richtig rund.
Am Ende hatte Adrian 4 Punkte aus 7 Partien angesammelt und wurde damit 46. Andreas zeigte eine kleine Schwarzschäche, mit Weiß 3,5 aus 4 Partien, mit Schwarz 0 aus 3 . Damit wurde ein eher enttäuschender Platz 77 erreicht.
In Bremen fand ebenfalls ein Open statt. Hier wurde in 2 Gruppen gespielt. In der Gruppe A spielte Dave mit, er holte 3,5 Punkte aus den 7 Partien, gegen starke Gegner. Damit landete er auf Platz 18.
In der Gruppe B spielte Rene mit. Er spielte ein recht gutes Turnier, wie mir scheint. Mit 4,5 Punkten aus 7 Partien wurde er 22., bei 75 Teilnehmern.
Auf Rang 20, ebenfalls mit 4,5 Punkten kam Eli Klose, unser früherer Spieler, ins Ziel
Potsdam war mit der Weihnachtsturnierserie eine Schachmetropole. Das wird auch im Januar gleich mit der Vorrunde der DSAM fortgesetzt. Nun stand das Jahresabschlussblitz an.
Beim A- und B-Open, ausgerichtet vom SV Babelsberg 03, spielte zumindest von unseren Verein niemand mit. Erfreulicherweise liefen aber beim Blitz vier Nachwuchskräfte auf. Tigran, Leopold, Tyron (zählt noch als Nachwuchs) und Peter fanden den Weg ins Karli, also in den VIP-Raum des Karli. Soviel Luxus musste schon sein.
25 Mann spielten mit, eine Dame war abseits des Brettes offenbar nicht dabei. 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 3+2 galt es zu bestreiten. Bester Potsdamer wurde diesmal unser Fidemeister Tyron. 5,5 Punkte und Platz 7 standen am Ende zu Buche. Zum Schluss ließ wohl die Konzentration nach. Eine Niederlage gegen Phuc aus Oberschöneweide und Leon Sasse vom Gastgeber kosteten wertvolle Punkte.
Mit 4,5 Punkten lief Leopold auf Platz 13 ins Ziel ein. Gegen die Hinkelbrüder setzte es Niederlagen. Zwischendurch musste dann Vereinskamerad Tigran dran glauben. Zum Schluss wurde der stärkere Joshua Grübnau besiegt. Da steigt die Elo um 28 Punkte.
In ähnlichen Sphären spielte Peter, der ebenfalls 4,5 Punkte erzielte. Gleich in der zweiten Runde wurde ihm Tyron zugelost, was für Peter nicht gut ausging. Gegen den Excoach Oliver Thau reichte es dann schon zum Remis. Zum Schluss in der achten Runde wurde Leopold dann gegen Fabian Hinkel gerächt. Ein solider 15. Platz und 18 Punkte Elo waren der Lohn der Mühe.
Tigran lies es erstmal krachen. Genauer gesagt krachte er in den ersten drei Runden ein und machte mit drei Nullen die große Rochade. Ein Freipunkt brachte dann Erholung und die Wende. Zwei Punkte und ein Remis zum Schluss reichten dann für 3,5 Punkte insgesamt und Platz 21. Das kann Tigran eigentlich besser, da wäre mehr drin gewesen.
Ein schöner Jahresabschluss für unsere Jugend und zugleich ein gutes Warm Up für die DSAM, die in zwei Tagen startet.
Da wollen wir doch mal sehen, wo unsere Mitglieder im letzten Quartal 2025 so gespielt haben, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Auch die Turniere zwischen Weihnachten und Silvester 2025 sind hier noch nicht berücksichtigt.
Wie kann es anders sein, unser Turniertrio Nils, Dave und René waren mal wieder unterwegs, diesmal im Ausland. Hier gastierte die Czech Tour, eine tschechische Turnierserie, in Brünn. Nils war diesmal bester Potsdamer auf Platz 14 mit 5,5 aus 9 Punkten. Seriensieger Dave hatte diesmal kein Glück und Pech kam noch dazu, Platz 33 und 5 Punkte. René folgte knapp dahinter, wobei knapp ja immer relativ ist, auf Platz 44 mit 4,5 Punkten. Nils und René durften sich außerdem über den Skalp eines IM freuen. Standesgemäß – schließlich sind Nils als AIM und René als ACM auch Titelträger, mehr oder weniger jedenfalls.
Über Falkensee wurde schon berichtet. Hier spielten Max, Tigran, René und Adrian mit – wobei Adrian den 2. Platz errang. Der Artikel findet sich über die Suchfunktion dieser Seite.
Wolfgang machte im trüben November alles richtig und flog zum Schach in die Sonne. Er nahm am 8. Seminarturnier Gran Canaria, ein einwöchiges Schach-Seminarturnier mit 7 Runden, das vom 28.11. bis 07.12.2025 in Maspalomas (Gran Canaria) teil. 10 Spieler nahmen teil – individuell betreut von GM Jörg Hickl und IM Erik Zude. Wer im Blitzturnier demnächst auf Wolfgang trifft, muss also aufpassen. Nach dem Turnier steht er im Saft.
Unser neues Mitglied Sven Bochow hat sein erstes Turnier gespielt, zumindest laut dem DSB. Und er hat sich auch gleich an der LEM Brandenburg versucht. 3 aus 7 Punkten gibt es zu vermelden.
Susanne war nicht bei der LEM, aber bei der DSAM in Bad Wildungen. Gleich beim ersten Turnier der Saison klappte die Qualifikation in der C Gruppe mit 3,5 aus 5 Punkten. Da kann das Finale in Dresden schon mal gebucht werden.
Wolfram ist im Ruhestand, kann aber von den Kollegen nicht lassen, zumindest aus schachlicher Sicht. Die 29. Deutsche Polizeischachmeisterschaft fand vom 2. bis 8. November 2025 in Dorfen in Bayern statt. Wolfram kam mit 4 Punkten auf Platz 13.
Fleißig war auch Anatoli, er war gleich bei drei Turnieren. Ein Heimspiel war das 1. Karli-Turnier in Potsdam, ausgerichtet vom SV Babelsberg 03. Hier wurde in 4er-Gruppen gespielt, 2 aus 3 Punkte hat Anatoli geholt. Weiter ging es nach Kiel zum 37. Kieler Open. Streng genommen fand das Turnier schon im August 2025 mit 130 Teilnehmern statt. Platz 108 mit 3 Punkten wurden erreicht. Das 23. Sternturnier U12 2025 fand am 15. und 16. November 2025 in der Aula der Integrierten Gesamtschule „Grete Unrein“, August‑Bebel‑Straße 1, 07743 Jena, statt. Veranstalter und Ausrichter war die Schachabteilung des SV SCHOTT Jena. 30 Kinder nahmen teil. Anatoli erzielte aus 5 Runden 3 Punkte.
Die nächste Rundschau erfolgt bei Gelegenheit. Allen Spielern, die derzeit ein Turnier spielen, wünscht der Vorstand viel Erfolg.
Erfreulicherweise lebt in Potsdam eine Schachtradition wieder auf – der SV Babelsberg 03 lädt zum 38. Potsdamer Weihnachtsopen. Los ging es aber erstmal mit einem Schnellschachturnier mit dem klangvollen Namen „Schach unter dem Weihnachtsbaum“.
7 Runden wurden im VIP-Raum des Karli gespielt bei einem Modus von 10+5. Ein interessanter Modus – man spielt Schnellschach, darf aber auch nicht zu viel herumtrödeln, da man sonst schnell ins Blitzen kommt. Verlieren auf Zeit kann man eigentlich nicht.
Rolf Trenner gab nicht nur den Weihnachtsmann, sondern auch den Turnierorganisator. Und überhaupt standen viele Weihnachtsmänner herum, manche aus Luft, viele aus Schokolade und manche auch nur, wie der Autor dieser Zeilen, mit dickem Bauch getarnt.
25 Teilnehmer waren da, zumeist aus Potsdam und Umgebung wie etwa Nauen. Sogar ein versprengter Berliner hatte sich nach Potsdam verlaufen. Das Gerücht, dass Berliner Berlin nie verlassen und sich nicht nach Brandenburg trauen, wäre also wiederlegt.
Von unseren Verein wagten sich drei Jugendliche (Tigran, Leopold und Peter) sowie ein älterer Herr (René) ans Brett. Und es lief recht unterschiedlich.
René musste gleich in der ersten Runde gegen einen wertungslosen Gegner ran. Und reichte dem Gegner dann die Hand zur Aufgabe rüber. Was dieser mit großer Erleichterung zur Kenntnis nahm, da in diesem Augenblick ungedeckt sein Turm hing. Im Laufe des Abends wurde es auch nicht besser. 2,5 Punkte und schlechtester PSVler zum Schluss.
Dann war da dieser 8-jährige Mykhail Komar, der genau zwei Punkte machte – und zwar gegen Tigran und René. Peter hatte mit ihm spannenderweise keine Schwierigkeiten.
Überhaupt war festzustellen, Tigran und René beobachteten eher hinten das Geschehen. Während Peter es immerhin mal an Brett 2 schaffte, kritisch beäugt von Leopold.
Peter legte mit 1,5 Punkten gegen nominell stärkere Gegner gut los, streute dann noch einen Sieg und ein Remis ein und war am Ende mit 3 Punkten dabei.
Bester PSVler wurde Leopold auf den 10. Platz mit 4 Punkten. Nach Runde 4 und offensichtlicher Stärkung legte er einen Endspurt hin. Zwei Remis nebst einen Sieg gegen höher bewertete Gegner.
Tigran fiel vor allem auf, da er öfters von Peter auf zwei Armen durch die Gegend getragen wurde. Der Autor dieser Zeilen rätselt drei Tage nach dem Turnier immer noch, wieso.
Schachlich wusste Tigran selber zu berichten, dass es nicht so läuft. Erst in der 4. Runde kam der 1. Punkt, dann noch ein zweiter Punkt gegen einen nominell schlechteren Gegner. In der 7. Runde kam es dann auch noch zur Vereinspaarung zwischen René und Tigran. Im Rahmen des Weihnachtsfriedens einigte man sich auf ein Remis.
Alles in Allen ein schönes Turnier so kurz vor Weihnachten in entspannter und gemütlicher Atmosphäre. Schachlich hat von den PSVlern Leopold geglänzt, während der Rest mit Freude bei der Sache war.
Am 30.11.2025 fanden parallel zum Schnellschach-Open (ca. 60 Teilnehmer) in der Mensa, neben der Universitätsbibliothek Magdeburg, der 16. Universitäts-Jugend-Cup und das Mädchenopen LSJ statt. Drei Turniere zugleich auszurichten stellt sicherlich eine besondere Herausforderung für die Turnierorgansiatoren dar. Vielleicht war dies der Grund für den etwas holprigen Start. Erst wurden die Ansetzungen der ersten Runde des Schnellschach-Neustadt-Opens für jedes einzelne Brett mündlich verkündet und die Spieler darum gebeten, sich entsprechend zu platzieren. Nach dem sich alle gesetzt hatten, war ich nicht der Einzige, der allein am Brett saß. Schnell wurde festgestellt, dass sich auf der Teilnehmerliste mehr Spieler befanden als tatsächlich vor Ort waren. Es kam zur Neuauslosung. War ich eben noch an Nr. 10 gesetzt und optimistisch zum Auftakt einen Gegner zu erhalten, gegen den ich auf Grund der Turnierwertzahl(TWZ)-Differenz gute Chancen haben sollte, wurde ich nun überraschend Karsten Hansch (TWZ über 2200 und später auch Turniersieger) an Brett 2 zugelost.Wie konnte das sein, immerhin sollte laut Ausschreibung das Schweizer System angewendet werden? Bei der Auslosung wurde die Teilnehmerliste scheinbar nicht nach der TWZ geordnet. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden wurde gespielt wie ausgelost. Immerhin waren nun alle Bretter von Weiß und Schwarz besetzt.
Die 1. Partie, in der ich die schwarzen Steine führte begann recht solide, jedoch machte ich im Mittelspiel ungenaue Züge und zog mir so einige Schwächen zu. Karsten Hansch nutzte diese gekonnt aus und setzte sich erwartungsgemäß durch. Auf Grund der Auslosung nach ungeordneter Setzliste, war unklar wie stark mein Gegner in der zweiten Runde sein wird. Zu meinem Glück stellte dieser in der Eröffnung eine Figur ein, kämpfte aber weiter und gab erst nach einem Läuferopfer auf auf h6, welches mir zwei Bauern und einen Turm bringen sollte auf. Die Züge nach dem Opfer überzeugte mich davon, dass der Einsteller wirklich ein Missgeschick war und die Recherche an der Teilnehmerliste ergab eine TWZ über 1700.
In der 3. (TWZ 1511) und 4. (TWZ knapp unter 1900) Runde konnte ich weitere Siege für mich verbuchen. In der 5ten (TWZ ca. 2060) Runde führte ich wieder die Schwarzen Steine und hatte im Verlauf der Partie immer mehr Mühe diese ausgeglichen zu halten. Als die Leichtfiguren abgetauscht waren und mein Gegner seine Angriffsbemühungen intensivierte übersah er jedoch eine Kontermöglichkeit, die mit einem Schach auf der 1 Reihe begann und ohne Unterbrechung mit Schachs fortgeführt werden konnte. Es wurde je ein Turm getauscht und der gegnerische König musste von B1 bis A6 wandern. Nach einem weiteren Schach durch meine Dame gab mein Gegner auf, da ein Matt oder ein Damenverlust mit späterem Matt unvermeidbar waren.
Die 6te Partie verlief recht wild – Caro Kann mit 4.g4. Ich erinnerte mich an ein paar Chessable -Lektionen und versuchte diese umzusetzen. Trotz des Gefühls Züge vertauscht zu haben hielt ich die Stellung und konnte mir sogar zwei Bauern mehr erspielen. Jedoch musste ich dafür einen gut positionierten Springer zulassen, welcher es mir sehr erschwerte den rein materiellen Vorteil nutzen zu können. Obwohl ich zwischendurch etwas mehr Bedenkzeit auf der Uhr hatte, musste ich doch erkennen, dass diese bei mir zunehmend schwand. Ich gab einen Bauer zurück, tauschte einen Turm, aber die Komplexität ließ nicht nach. Mit dem Gefühl nicht die günstigste Variante gefunden zu haben, bekam ich die Partie und die Zeit nicht mehr in den Griff . (Gegner TWZ 1937)
In der 7ten (TWZ ca. 1990) führte ich die weißen Steine gegen die Königsindische Verteidigung. Im Verlaufe der Partie konnte ich mich recht solide entwickeln. Mein Gegner agierte etwas ungenau und erhielt einen rückständigen Bauern auf c6. Ich plante also den Druck auf den Bauern zu erhöhen, beim Versuch diesen zu decken, übersah mein Gegner eine Springergabel, welche mir die Qualität gebracht hätte und gab auf.
In der 8ten Runde durfte ich am zweiten Brett ran. Gegen FM Vinzent Spitzl (TWZ 2360) konnte ich auch mit den Weißen Steinen schlicht nichts ausrichten und wurde überspielt. In der 9ten Runde hatte ich Schwarz gegen Spieler Sebastian Haubold (TWZ 2184 – U16). Da mir nicht klar war, ob wir mit einem Sieg noch Chancen auf ein Preisgeld haben, erwartete ich eine schwere Partie. Es kam eine Caro-Kann-Variante aufs Brett und mein Gegner bot für mich überraschend nach ca. 10 Zügen Remis. Etwas verdutzt nahm ich das Angebot an und vermutete später, dass sich mein Gegner spätestens damit den U16 Preis sicherte.
Insgesamt fand das Turnier in angenehmer Atmosphäre und die Turnierleitung gab dem ganzen einen besonderen Charme. Ein Preisgünstiges Buffet wurde ebenfalls bereit gestellt. Rundum ein empfehlenswertes Turnier.
48 Spieler sollten den Weg nach Rüdersdorf finden. 42 Spieler wurden es letztendlich im Hauptturnier. Die anderen sechs Spieler verbrachten den Vormittag in einer Vollsperrung auf der Autobahn. Nicht so das Potsdamer Team (Max, Tigran und René), die Dank der Verwendung von Google Maps den Stau galant umfuhren.
In Rüdersdorf gehen die Uhren etwas anders. Der Herbstcup findet kurz vor dem 1. Advent statt. Ordnungsgemäß ist auf dem Schulhof ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Was so seine Vor- und Nachteile hat. Nachteilig ist ganz klar die laute Weihnachtsmusik ab der 6. Runde, sie so Klassiker wie „Life ist Life“ in einer Rapversion intoniert. Vorteil ist, es gibt Kuchen und Wildschweingulasch. Was das sonst schon üppige Catering von den Rüdersdorfer Schachmamas nochmals deutlich aufwertete.
Im Auto wurde das Ziel ausgegeben. Tigran sollte 4 Punkte erzielen, René peilte 5 Punkte an und Max wäre mit 2 Punkten gut dabei. Soweit so gut, soweit die Wünsche auf die Realität prallen.
Bei René ging es schon gut los. In der ersten Runde wird gegen eine Rüdersdorfer Schülerin erstmal der Läufer stehen gelassen. Der nun mühevoll samt der Partie zurück gewonnen werden muss. Das kommt im Laufe des Vormittages noch öfters vor und führt zu mageren 1,5 Punkten aus 4 Partien. Wobei René in der zweiten Runde auch noch das Pech hat, gegen Tigran gelost zu werden. Eine ausgeglichene remisiege Stellung. René rechnet, zieht f5 und das Gegenüber nimmt den Bauern mit den Turm ohne schlechtes Gewissen heraus. Kein Respekt vor dem Alter, Punkt für Tigran.
Der setzt am Vormittag noch ein Achtungszeichen gegen den starken Barnimer Nachwuchs Jossip Schmidt. Dessen Mutter beäugt die Angelegenheit kritisch. Irgendwas beäugen tut auch der junge Schiri, der am Brett steht. Jedenfalls nicht die Partie. Neben dem Brett quatschen zwei Jugendliche, was der Schiri ignoriert. Da muss René die beiden anherrschen, einmal still zu sein. Es zeigt sich die Nachteiligkeit, wenn ohne Inkrement gespielt wird. Die Figuren fliegen nur so umher. Da landet der König erst unter den Tisch und dann auf irgendeinen Feld. Jossip und Tigran machen Züge, die kein Regelbuch versteht. Der Schiri kiekt und greift nicht ein. Jossip hat das bessere Zeitmanagement, Tigran die Mehrfiguren. So fällt bei Tigran das Blättchen, mangels Figuren kann Jossip nicht matt setzen. Also Remis!
Tigran spielt vorne mit
Max läuft in den einen oder anderen Angriff hinein. Aber dann ist er da, ein Sieg und ein Punkt. Das Tagesziel ist zur Hälfte geschafft.
Max in Action
Es muss sich dringend mit einer Bockwurst gestärkt werden. Der Weihnachtsmarkt bietet leckere Cookies, Schmalz und Marmelade. Der in kulinarischen Dingen erfahrene René macht einen Großeinkauf.
Bleiben noch drei Runden. Bei René läuft es gut, zwei Punkte in Folge. Da stimmt die Bilanz wieder. In der letzten Runde wartet dann mit Casta eine wirklich nette Rüdersdorferin. Nach einer wilden Partie heimst sie den Punkt und damit auch den Sieg in der Seniorenwertung ein.
Max sieht sieht sich nun ehrgeizigen Nachwuchs gegenüber. Auch an den hinteren Brettern wird um jedes Feld gekämpft. Die Gegner agieren angriffslustig. Leider muss sich Max geschlagen geben. Kein Punkt, aber dafür eine Zeitschrift Jugendschach mit Taktikaufgaben, die für das nächste Turnier vorbereiten.
Tigran spekuliert nun auf den Jugendpreis und beauftragt René, einen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Das gelingt. Tigran selbst fegt dafür die großen Damen hinweg. Die arme Cordelia Koppe hat diesmal keine Chance. Dann noch ein Remis gegen eine 1800 und ein Pokal ist sicher.
Das war ein schönes gemütliches Turnier in einer wirklich netten Kombination mit dem Weihnachtsmarkt. Max hat sein Tagesziel nicht ganz, aber zur Hälfte erreicht. René konnte nach erfolgreicher Stärkung mit Kuchen noch das das Turnier retten und landete mit 3,5 Punkten auf Platz 19. Überraschend bester Potsdamer war wie schon in der Schlacht zu Dennewitz Tigran, der mit 4 Punkten zufrieden auf Platz 13 kam. Und den 2. Platz in der U18-Wertung belegte.
Wer kann, der kann…
Wer einmal mitspielen will, kann dies beim Wintercup im März machen. In Rüdersdorf gehen die Uhren etwas anders. Daher wird der Wintercup im Frühling sein. Der Termin wird bald bekannt gegeben.
Von 31.10. 2.11. fand das schon traditionelle Schachopen in Falkensee statt. Fünf Schachfreunde nutzen die Gelegenheit, hier mitzuspielen. Michael Fuhr, auch schon ein Urgestein, war als Schiri tätig.
Vom 31. Oktober bis 2. November 2025 fand in Falkensee das XVI. Falkenseer Open statt und lockte erneut über 120 Schachbegeisterte aus ganz Brandenburg und darüber hinaus an die Bretter. Das traditionsreiche Turnier wurde in zwei Gruppen nach DWZ ausgespielt.
Besonders erfreulich war der starke Auftritt unserer Vereinsmitglieder.
In der Königsgruppe erreichte Adrian Faust mit 4,5 Punkten aus fünf Runden einen hervorragenden 2. Platz und musste sich nur punktgleich dem Gesamtsieger Sebastian Haubold aus Magdeburg geschlagen geben.
Der Turnierdirektor Mario Oberling übergibt den 2. Preis an Adrian Faust
Auch Dave Möwisch spielte ein sehr gutes Turnier und landete mit 3,5 Punkten auf Platz 6 im Vorderfeld der Tabelle. Rene Kellner sammelte solide 2,5 Punkte, immerhin Platz 36.
In der Turmgruppe vertrat Tigran Kramer den Potsdamer SV Mitte e.V. und erreichte mit drei Punkten ein gutes Ergebnis unter den Leistungsträgern. Ein dickes DWZ-Plus steht hier zu Buche. Max Harrer fand sich mit 0.5 Punkten auf Platz 58 wieder. Max stellte sich dem sportlichen Wettbewerb mit großem Einsatz und sammelte wertvolle Turniererfahrung, auf die er bei kommenden Turnieren aufbauen kann.
Drumherum gab es einiges zu Erleben und zu bestaunen. Freunde und Mütter zauberten wieder ein phänomenales Küchenbuffet zusammen. Gleichwohl erforschten die PSVler auch die kulinarischen Welten Falkensees, zumindest die eines Griechen und Asiaten in Reichweite.
Die Pokale wurden aus einer Künstlerin aus Mecklenburg-Vorpommern gestaltet und sahen nicht nur gut aus, sondern wirkten auch leicht zerbrechlich. Wein und Honig gab es dazu.
Was die DSAM macht, kann Falkensee schon lange. So gab es dieses Jahr mit Thomas Pähtz einen Gastgroßmeister, der ein Simultan gab und auch für Partieanalysen angesprochen werden konnte.
Erwähnenswert auch die An- und Abreisen, bei denen reichlich Gelegenheit bestand, neue musikalische Werke für sich zu entdecken und insbesondere das Repertoire von Abba mitzugrölen.
Ein schönes Turnier, dass man hoffentlich auch im Jahr 2026 besuchen und spielen kann.